Was ist eigentlich dieses „Bosseln“???

Eins vorweg: Es ist nicht das Boßeln was hierzulande überwiegend im Norden auf Deutschlands Straßen zu sehen ist.

„Unser“ Bosseln ähnelt im Aufbau dem Eisstockschießen. Die hölzernen Schiebestöcke werden als Bosseln bezeichnet. Gespielt wird ausschließlich in Turnhallen.

Es spielen jeweils zwei Mannschaften mit drei Spielern gegeneinander, zu jeder Mannschaft gehört ein zusätzlicher Mannschaftsführer. Jeder Spieler einer Mannschaft hat pro Durchgang einen Wurf.

Durch abwechselnde Würfe wird nun versucht, die Bosseln möglichst nah der Daube zu positionieren. Man darf mit dem Wurf auch gegnerische Bosseln aus dem Zielfeld stoßen oder auch die Daube selbst positionell verändern.

Alle Bosseln im Zielfeld erhalten Wurfpunkte. Die am nächsten an der Daube platzierte Bossel erhält zwei Punkte, alle anderen je einen. Gewonnen hat die Mannschaft, die nach sechs Durchgängen die meisten Punkte erzielt hat.

Die nebenstehenden Maße sind offizielle Wettkampfwerte. So exakt wird das Spielfeld in unserer Halle allerdings nicht abgesteckt.
Quelle: Deutscher Behindertensportverband

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